Junge Katzen sind süss und schnell verliebt man sich in die Fellknäuel. Doch ein Kätzchen zu haben bedeutet eine Verantwortung für viele Jahre! Katzen haben eine Lebenserwartung von 15-20 Jahren.
Bereits vor dem Abholen eines Katzenbabys sollte man sich einige Gedanken machen und Vorbereitungen treffen.

Vor dem Einzug Ihrer Katze sollten Sie Folgendes bedenken:

  • Ein Transportkorb wird benötigt.
  • Es ist empfehlenswert, für 1 Katze 2 Kistchen, für 2 Katzen 3 Kistchen usw. an verschiedenen Orten zur Verfügung zu stellen.
  • Katzen ohne Freilauf-Möglichkeit, sollten, besonders wenn sie oft alleine sind, zu zweit gehalten werden.

Ein Tropfen Blut ist für den Leukosetest ausreichend, nach 10 Minuten liegt uns das Resultat der Untersuchung vor.

Impfungen:

Vor der ersten Impfung sollten Sie bei Ihrer Katze einen Leukose-Bluttest durchführen lassen. Die erste Kombinationsimpfungen für Katzenschnupfen und Katzenseuche wird im Alter von 8-9 empfohlen. Eine Nachimpfung wird mit 12 Wochen und mit 16 Wochen empfohlen. Falls Ihre Katze nach draussen geht oder ein Aufenthalt in einem Ferienheim ansteht, sollte gleichzeitig auch die Leukose-Impfung gemacht werden. Beim jährlichen Tierarztbesuch wird der Gesundheitszustand Ihrer Katze untersucht und die notwendigen Impfungen werden durchgeführt.
Junge Katzen, welche verklebte Augen und laufende Nasen haben, leiden teilweise lebenslang an einem sogenannten chronischen Katzenschnupfen, achten Sie also auf die Herkunft der Welpen.

Entwurmung:

Katzen, welche freien Auslauf haben, sollten 4x jährlich entwurmt werden. Bei Katzen ohne Auslauf wird eine Entwurmung 1x pro Jahr empfohlen.
Die Entwurmung beseitigt die vorhandenen Parasiten, sie bietet jedoch keinen Schutz vor einem Neubefall.

Der Vorfall des 3.Augenlides kann bei Katzen ein Hinweis auf einen Wurmbefall sein.

Floh (Foto: www.frontline.ch)

Flöhe:

Um Ihre Katze vor einem Flohbefall zu schützen, ist eine ganzjährige Vorsorge angezeigt. Leidet Ihr Tier bereits an Flöhen, ist es wichtig, die Umgebung der Katze und weitere Katzen oder Hunde im selben Haushalt auch zu behandeln. Flohweibchen legen in ihrem kurzen Leben mehrere Hundert Eier, welche sich in der Umgebung der Katze zu Flöhen entwickeln. Flohmittel gibt es zum Auftropfen auf die Haut (Spot-on) oder als Halsbänder, einige Präparate sind auch gegen Zecken wirksam.

Ernährung:

Für junge Katzen wird ein spezielles Futter für Katzenwelpen empfohlen, um eine ausgewogene Ernährung im Wachstum sicherzustellen. Katzen fressen häufig mehrmals täglich kleine Portionen Futter. Trockenfutter verdirbt weniger schnell und vermindert auch die Zahnsteinbildung. Stellen Sie Ihrer Katze immer genügend frisches Wasser zur Verfügung.

Eine hochwertige Nahrung ist für die Entwicklung der Katzenwelpen wichtig.

Fortpflanzung und Kastration:

Die Geschlechtsreife tritt bei Katzen ab ca. 6 Monaten ein. Um Nachwuchs zu verhindern oder unerwünschtes Verhalten (v.a. bei Katern: Revierkämpfe, Markieren) zu vermeiden, wird eine Kastration empfohlen. Eine Kastration wird normalerweise mit etwa 6 Monaten und somit kurz vor der Geschlechtsreife empfohlen. Eine Unterdrückung der Rolligkeit bei Kätzinnen kann unerwünschte Nebenwirkungen haben.

Mikrochip:

Damit Ihr Tier jederzeit eindeutig identifizierbar ist, können Sie es mittels Mikrochip elektronisch kennzeichnen lassen. Gefundene oder verletzte Katzen können dank des Chips mit einem entsprechenden Lesegerät identifiziert werden.  Zudem sind Katzentüren erhältlich, welche sich nur mit dem programmierten Chip öffnen. So kann verhindert werden, dass fremde Katzen reinkommen können.

Der Mikrochip hat die Grösse eines Reiskornes und wird vor der linken Schulter unter die Haut gesetzt.

Gerne beraten wir Sie bei Fragen!

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